Ess–Kultur

„Ess – Kultur“ – eine kulturelle und kulinarische „Rundumversorgung“.

Zwischen den Gängen, eines meyerhöflichen Drei-Gänge – Menus, erleben Sie einen unvergesslichen Abend mit dem Schauspiel ALTE LIEBE oder unserem Hildegard Knef – Abend „ICH BRAUCH‘ TAPETENWECHSEL…“

Ab 27. März 2017 haben wir neu im Repertoire: EIN PICASSO – Schauspiel von Jeffrey Hatcher. Diese Vorstellung findet in unserem Gewölbekeller statt und ist nicht mit einem Menu kombiniert.

Seit Oktober 2012 spielen wir ALTE LIEBE, ein Schauspiel nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder, nach einer Bühnenfassung von Elmar Wittmann

‚Warum muss sie eigentlich jedesmal heiraten? Wie spießig ist das eigentlich?‘ – Diese dritte Heirat der einzigen Tochter von Lore, einer leidenschaftlichen Bibliothekarin und Harry, einem gescheiterten Architekten im Ruhestand, ist der Aufhänger. Hinfahren oder nicht – zu dieser Hochzeit mit einem stinkreichen Schnösel, der auch noch Peter Maffay für die Feier engagiert hat. Daran rankt sich eine bezaubernde Liebesgeschichte empor, die Geschichte einer alten Ehe, einer Liebe, die deutliche Abnutzungsspuren zeigt. Die aber sind so liebenswert typisch, dass man sich selbst darin wiederfindet und erleichtert seufzt: Siehste, bei anderen ist das auch so!

Langweilig wird das auf keinen Fall. Man ist mittendrin dabei, wenn die beiden sich unterhalten, streiten, herausfordern, denn Harry (Elmar Wittmann) holt seine Lore (Gabi Kinsky) jeden Abend von der benachbarten Bibliothek zu einem Feierabendbier in ihr Stammlokal ab.

Elmar Wittmann und Gabi Kinsky

  Kinsky und Wittmann liefern sich ein scharfzüngiges und authentisches Beziehungspingpong mit so hohem Wiedererkennungswert, dass nicht nur mancher Paartherapeut seine helle Freude hätte. Da schießen Erwartungen, Projektionen und Vorwürfe mal offen, mal subtil hin und her, da wird provoziert, gelitten und abgewürgt… und doch produziert dieses vertrackte Gefühlsdickicht berührende Dringlichkeit… Was Lore und Harry passiert, ist ein unverhofftes Glück in aller Endlichkeit. Quelle: Badische Zeitung  

„Ich brauch Tapetenwechsel….“ Ein Hildegard Knef – Abend mit Gabi Kinsky und Band (Christian Kempa/p, Thomas Rampp/akk., Markus Lechner/b, Hans Brugger/dr.)

…aus schwarzumrandeten Eulenaugen funkelt die Diva ins Publikum, schnoddrig und wund gibt sie im rauchigen Knef – Timbre ihr „Von nun an ging’s bergab mit Hüftschwung. Zwischen fast vergessenen Chansons und unsterblichen Evergreens wie „Werden Wolken alt?“ oder „Der alte Wolf“ liest Gabi Kinsky eine Montage aus rotzigen, trotzigen Interview – Ausschnitten von einer, die immer neu anfangen musste, und sich doch nie unterkriegen ließ. Ein wenig glatter und melodiöser, aber nicht unbedingt gefälliger, dafür vollmundig und mit viele Gefühl interpretiert sie die Songs der Nachkriegsikone, von der Ella Fitzgerald einmal sagte, sie sei „eine der besten Sängerinnen ohne Stimme“. Mal hautlose Authentizität, mal große Pose, mal Berliner Schnauze, mal heimatlose Weltbürgerin – all das blitzt auf, strickt sich zu einer berührenden Hommage. Die kleine, feine Musikerbesetzung ersetzt den Big – Band – Zauber vollkommen, trägt die Lieder. Die handeln immer wieder von Enttäuschung, Sehnsucht und Einsamkeit, aber gleichzeitig auch von einem unerschütterlichen Humor und Selbstbehauptungswillen. Das ist bewegend und mitreißend. Ein großes Geheimnis bleibt sie trotzdem – die Knef. Quelle: Badische Zeitung

Gabi Kinsky und Band

Premiere am 27. März 2017 im Gewölbekeller

EIN PICASSO – Schauspiel von Jeffrey Hatcher mit Gabi Kinsky und Elmar Wittmann unter der Regie von Robert Klatt.

Paris, im Herbst 1941. Die deutschen Besatzer planen eine große Kunstausstellung in Paris. Miro, Ernst, Klee, Leger – und auch ein Picasso darf nicht fehlen. Fräulein Fischer, Mitarbeiterin des Reichskulturministeriums, soll ihn dazu bringen, die Echtheit von einigen seiner bisher unbekannten Werken zu bestätigen. Original oder Fälschung? Geht es wirklich um eine Kunstausstellung? Welches sind die wahren Motive der Machthaber? Wie weit wird Fräulein Fischer gehen, um den Maler unter Druck zu setzen?

Ein packendes Katz-und-Maus-Drama um Leben und Tod, Kunst, Politik, Sex, Eitelkeit, Lügen und Wahrheit. Ein Schauspiel über Kunst und Macht, das in Zeiten wiederentdeckter gestohlener Gemälde und von barbarischer Hand zerstörter Kulturgüter aktueller ist denn je.

Exlusiv für Sie!

Natürlich können Sie „Ess –Kultur“ auch ganz allein mit Ihren Freunden und Gästen genießen. Mögliche Tage im „Großen Meyerhof“ sind Montags und Samstags bei rechtzeitiger Reservierung. Gerne unterbreiten wir Ihnen dazu unser Angebot. Sollten Sie woanders feiern, aber von uns unterhalten werden wollen, so ist auch das möglich. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung und wir reden darüber.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Gastgeber Gabi Kinsky und Elmar Wittmann

TELEFON
+49 (0)761-3837397
Adresse
Großer Meyerhof
Grünwälderstraße 1
79098 Freiburg
ÖFFNUNGSZEITEN
Montag bis Freitag von 11:30 Uhr bis 24 Uhr
Samstag von 10:30 Uhr bis 24 Uhr
An Veranstaltungsabenden bis 17 Uhr
Küche von 11:30 Uhr bis 23:30 Uhr
An Sonn- und Feiertagen ist unser Ruhetag
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